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Dehn-Übungen für das Kiefergelenk

… bei Knirschen, Pressen, Kiefergelenksschmerzen

Das Kiefergelenk ist in seinen Bewegungen sehr komplex. Was von außen wie eine einfache Scharnier-Bewegung aussieht, ist eine komplexe Kombination aus Gleitbewegungen, Roll- und Drehbewegungen und Muskelkoordination für zwei symmetrisch angelegte Gelenke, die nicht nur aus zwei Konchen und Knorpelschichten bestehen, sondern noch einen zusätzlichen Gelenkdiskus beinhalten.

Bei einer Fehlfunktion dieser Gelenke kommt es nicht selten zu einem Überdruck auf diesem Diskus, einer Art Bindegewebs-Scheibe, die spezifische Bewegungsanteile in diesem Gelenkkomplex kontrolliert und ausführt. Wird dieser auf Dauer zu stark be- und kaum entlastet, kann er schlecht regenerieren.

Eine schlechte Körperstatik kann sich negativ auf den Biss auswirken. Genauso aber fordert ein ungleichmäßiger Biss seinen Tribut aus dem Körper. Schon im 14 Jahrhundert war es kein Geheimnis, dass ein Gaul mit schiefem Maul schlecht zu reiten ist. Daher schaut man (auch dem geschenkten) Gaul ins Maul. Dass der Reiter und seine Technik und Körperstatik auch einen großen Einfluss haben, ist für un aus heutiger Sicht natürlich kein Geheimnis mehr.

„Die Leichtigkeit des Mauls des Pferdes geht der Leichtigkeit des Pferdes selbst voraus.“

Salomon de la Broue, Frankreich um 1500

Das Kiefergelenk – Symptome so vielfältig wie Behandlungsansätze

Medikamente

Reagiert das Kiefergelenksystem mit Schmerzen kommen in der Regel verschiedene Medikamentklassen aus schlumedizinischer Sicht in Frage:

Einerseits greift man auf allgemeinen Schmerzmittel zurück. Um der Funktion gerecht zu werden, werden aber auch Muskelrelaxantien (wie z.B. Ortoton) verabreicht, die eine hyperreaktive, verspannte Muskulatur wieder lockern sollen. Dieser Ansatz ist am ehesten mit der Ursachen-Ansicht in den alternativen Heilpraktiken vereinbar. Entzündungshemmer und Cortison sind nicht selten ein weiterer Versuch, der Schmerzen Herr zu weden.

 

CRAFTA

Es gibt Physiotherapeuten, die sich dem komplexen Thema des Kiefers verschrieben haben. Wie immer kann man sagen: je öfter ein Therapeut das gleiche Symptombild behandelt, desto mehr Erfahrung kann er auf diesem Gebiet sammeln.

Versuchen Sie ruhig ein wenig herum, bis Sie einen Therapeuten finden, der Ihnen helfen kann. Die von Harry von Piekartz gegründete CRAFTA (Cranio Facial Therapy Academy) bildet gute Therapeuten aus, die man im Therapeutenverzeichnis schnell findet (https://www.crafta.org/ems).

CRAFTA stellt ein Netzwerk auf, in dem sich Hals-Nasen-Ohrenärzte, Zahnärzte, , Kieferorthopäden, Orthopäden, Kinderärzte und Physiotherapeuten auf Augenhöhe begegnen. Im Physiotherapeutischen Bereich kommen neben Muskeltechniken und Gelenktechniken der Manuellen Therapie auch Ansätze aus der Kraniosakraltherapie und der Osteopathie zum Einsatz.

 

Osteopathie

Dass der Körper nicht an der Halswirbelsäule endet oder die Kieferfunktion ist Osteopathen kein Geheimnis. Ebenso wenig, dass die Behandlung solcher Beschwerden eine interdisziplinäre Diagnose- und Behandlungsstrategie erfordert.

Die Fehl- Dysfunktionen können in die unterschiedlichsten Disziplinen verfolgt werden: neben der Orthopädie und der Zahnmedizin spielt die Neurologie eine wichtige Rolle (auch Migraine, Kopfschmerzen oder die Trigeminusneuralgie können mit dem Kiefergelenk vergesellschaftet sein) und selbst in der Inneren Medizin, der Augenheilkunde, der Kardiologie, der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, der Urologie und der Psychologie und Psychosomatik können Ursachen oder Wirkungen zu verorten sein.

Der Anteil der Osteopathie ist in diesem Fall einerseits einen Überblick zu bewahren, mögliche Verbindungen aufzudecken und schulmedizinisch abklären zu lassen, wenn es die Dringlichkeit erfordert, und alle Gelenke und Systeme des Körpers weitgehend fehler- oder beschwerdefrei zu halten, damit sich keine zusätzlichen Beschwerden in einem so oder so schon überlasteten System aufaddieren:

Vom Auffinden bekannter oder bisher unentdeckter Bewegungseinschränkungen in den Becken-,Wirbelsäulengelenken sowie allen anderen für die Funktion oder Statik wichtigen Gelenke, über das Optimieren der Spannungszustände in den Hirn- und Rückenmarkshäuten (das meningeale System) und den faszialen Organaufhängungen bis hin zur Spannungskorrektur der einzelnen Schädelnähte und den Beteiligten Kiefergelenken selbst natürlich.

Applied Kinesiology (AK)

Genauso wie die Osteopathie betrachtet auch die AK Kiefergelenksbeschwerden ganzheitlich im Gesamtkomplex der menschlichen Biomechanik. Hierbei steht die Muskulatur im Vordergrund, und die Bewertung, ob ein Muskel hyporeaktiv („schwach“) oder hyperreaktiv („nicht zu schwächen“) ist. Diese Bezeichnungen sind nicht auf die Gesamtkraft des Muskels zu beziehen, sondern ob er in einem so feinmaschigen System wie dem Kauapparat optimal angesteuert werden kann.

Und zum Kauapparat zählen alle Muskeln, die uns dabei helfen zu kauen, zu schlucken und unseren Kopf und die Wirbelsäule gegen die Schwerkraft und Kraftanforderungen des Alltags aufrecht und stabil zu halten. Dabei ist es erstmals oft ungewöhnlich, dass man zu einer Behandlung des Kiefergelenks erscheint und die Füße, das Becken oder die Arme behandelt werden. All diese Muskelketten haben ihren Anteil an der Statik des Kiefers. Sei es nun die ausgeglichene und natürliche Gleichgewichtsbasis, unser Fundament, das durch die Füße und Beine gewährleistet wird oder die Funktion unserer Arme und Hände, die statischen und neurologischen Einfluss auf die Wirbelsäule und damit auch das Kiefergelenk haben.

Zu den Faktoren, die eine ausgeglichene und differenzierte Muskelarbeit negativ beeinflussen können, werden in der AK neben den offensichtlichen orthopädischen und neurologischen Faktoren – ein Muskel wird eben durch das Rückenmark und entsprechende Nerven aktiviert, deaktiviert und kontrolliert, die die Wirbelsäule und etliche weitere Gelenke auf ihrem Weg zum Muskel passieren müssen – auch biochemische Einflüsse (Hypersensibilität auf bestimmte Nahrungsmittel oder Nährstoffmangel, unser Immunsystem – z.B. Stichwort NICO oder wurzeltote Zähne), energetische Einflüsse (Auswirkungen von Elektromagnetismus oder Beeinträchtigung des Energie-Meridian-Systems nach Ansicht der Traditionellen Chinesischen Medizin) oder psychogene Stressoren (Dauerstress, Unfälle, Traumata).

Bringt man all diese Faktoren mit Hilfe anderer Disziplinen (Kieferorthopädie, Zahnärzte ggf. Implantologen) weitgehend in Einklang, verbessert sich die Prognose häufig sehr zum Guten.

Neurofunktionelle Integration (NFI)

Die Ansätze der Neurofunktionellen Integration decken sich zum Großteil mit denen der AK und der Osteopathie. Aber die Prämisse ist eine andere:

Während man in den beiden anderen genannten Disziplinen die Funktionen des Muskels oder der Gelenke und all ihren Anteilen in den Vordergrund stellt und behandelt, fragt man in der NFI, warum unser Nervensystem eben nur jene Interpretation (Schmerz, Schwindel, Stress) zulässt und keine andere. Es werden dieselben Strukturen untersucht, aber immer vor dem Hintergrund: Kann das Gehirn/das Nervensystem den richtigen Impuls geben, damit diese oder jene Struktur Ihre Funktion optimal ausführen kann? Werden alle Daten, die von dem Kiefergelenk oder anderen beteiligten Strukturen an das Nervensystem gesendet werden richtig interpretiert? Können autonome Nervensysteme (das Herz-Kreislauf-System, das Atmungssystem, das Verdauungssystem) untereinander richtig kommunizieren, ihre Ansprüche und Bedürfnisse durchsetzen und dadurch für einen reibungslosen Ablauf sorgen?

Für den Bereich des Kauapparates müssen Hirnnerven wie der hochsensible Trigeminus reibungslos funktionieren. Dieser Nerv ist in der Lage Positionsveränderung im Zahnhalteapparat im Mikrometer-Bereich zu erfassen – jedes Stück Apfelschale (zwischen ca. 0,01 und 0,1 mm Dicke) zwischen zwei Zähnen gibt sofort ein dumpfes Gefühl, als ob ein riesigen Klotz das Kauwerk beeinflusst. Außerdem versorgt er die komplette Kaumuskulatur. Ein Fehler in der Erfassung des Signals hat also einen unmittelbaren Einfluss auf die Kraft, mit der die Kaumuskulatur arbeitet und zur Ruhe kommt.

Hypnose

Natürlich hat auch unsere mentale Konstellation einen großen Einfluss auf den Spannungszustand des Kauapparates. Sprichworte wie „da beiße ich mich durch“ oder Redewendungen wie „verbissen sein“ treffen die Grundlage perfekt. Die Aktivierung des Kiefersystems hat seine frühesten Ursprünge im Kampf- oder Schutzverhalten. Einen körperlichen Konflikt auszutragen funktioniert für kein Wirbeltier ohne die entsprechende Spannung der Nackenmuskulatur und dem Gegenspieler: der Kiefermuskulatur. Der Nacken musste vor Einschlägen oder Aufprall schützen, die Zähne sind die ursprünglichste Waffe, was sich immer noch daran zeigt, dass der Masseter-Muskel, einer unserer Kaumuskeln, zu den stärksten des menschlichen Körpers zählt. Und dieses System ist bei Konflikten hochgradig aktiv.

Die Kunst liegt hier darin, den Konflikt zu finden und a) im Leben weitgehen zu reduzieren b) das Verhalten so verändern, dass die Situation nicht mehr als großer Stressor empfunden wird (das heißt nicht, dass uns Situationen nicht mehr fordern, aber eben nur noch in dem Maß, wie es natürlich ist). Und Stress muss nicht ausschließlich mit der Arbeit zu tun haben oder mit offensichtlichen Konflikten. Manch einer liebt Geburtstagsvorbereitungen. Für mich persönlich arten solche Feierlichkeiten regelmäßig in ein Gefühl aus, das ich froh bin nach der jeweiligen Feier nicht mehr ertragen zu müssen. Von Organisation über Anforderungen an mich selbst und Erwartungshaltung anderer an meine Leistung. Oder, und hier liegt der Hase im Pfeffer: meine Erwartung an die Erwartungshaltung anderer. Das ist der Teil, den man mit Hypnose sehr gut verändern kann. Denn er reduziert sich auf die Arbeit an der eigenen Sichtweise auf die Dinge, die das Leben von uns erwartet.

Applied Kinesiology

… auch ohne Worte?

Die Applied Kinesiology (AK) ist ein bisher einmaliges Diagnosekonzept, das eine veränderte Muskelreaktion im Krafttest auf verschiedene Reize interpretiert.

Durch gezielte und hochspezifische Testreize wird das Nervensystem provoziert in einer fast binären Form zu antworten: Muskel an (normoreaktiv) oder Muskel aus (dysreaktiv). Aber wie jedes binäre System, lassen sich durch Auffinden des richtigen Algorithmus unglaublich komplexe Geschehen wiedergeben.

endlose Weite im Überbewusstsein

„Solange sich ein Mensch einbildet, etwas nicht tun zu können, solange ist es ihm unmöglich, es zu tun.“

Baruch de Spinoza

Vorteile der Applied Kinesiology

Sie haben schon vieles versucht, sogar Osteopathie?

… aber suchen trotzdem Hilfe? Gar kein Problem. Denn bei dieser Form der Untersuchung wird das sehr subjektiven Empfinden des klassischen Osteopathen um ein System erweitert, das das Fehlinterpretieren einer Bewegungsqualtität stark reduziert.

Dieses individuelle Erspüren wird ja nicht abgeschaltet oder ignoriert. Aber es wird durch eine sehr systematische Methode ergänzt, von der viele Osteopathen nichts wissen. Denn sie ist kein Bestandteil der klassischen Osteopathie. Und darin unterscheide ich mich genauso, wie alle  Osteopathen sich untereinander unterscheiden.

Sehen Sie, es gibt bestimmt Techniken, die man in dieser Kombination nur in der Osteoapthie findet. Aber auch in der klassischen Massagetherapie werden Geist und Gewebe entspannt, in der Chirotherapie werden Gelenke manuell korrigiert, auch in Faszientherapien (Rolfing oder sogar Yoga) wird die Beweglichkeit der inneren Organe verbessert. Aber die Kombination all dieser Techniken mit der geistigen Herangehensweise unterscheidet die Osteopathie von anderen Konzepten. Und so unterscheidet sich auch jeder Osteopath von seinen Kollegen durch die Anzahl, die Qualität und die Vielfältigkeit seiner Erfahrungen und Fortbildungen.

Ich arbeite osteopathisch, kinesiologisch, hypnotherapeutisch (von Regression über Yager-Therapie bis zum Simpsonprotokoll), habe die Moderne Akupunktur nach Boel gelernt,  Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht… warum bin ich nicht bei nur einem dieser Systeme geblieben?

Weil sich in meinen Augen alle diese Ansätze ergänzen. Ich habe kaum ein Konzept gelernt, in dem ich nicht auch mehr Verständnis für andere mitnehmen konnte. Und die Applied Kinesiology ergänzt alles, indem ich Ihren Körper direkt befragen kann, ob eine geplante Technik angebracht oder unwirksam ist.

Es ist diese einzigartige Möglichkeit, alles aus einer Hand zu erfahren und dadurch Verknüpfungen in Ihrem System zu entdecken, auf die man nicht kommt, wenn man nur „eingleisig“ fährt.

Sie wünschen sich nachhaltige Veränderung?

Eine große Stärke der Applied Kinesiology ist das Aufdecken alter Stressoren, die IRT (injury recall technique). Was meine ich damit?

Angenommen, Sie haben einen Auffahrunfall, bei dem Ihre Halswirbelsäule übermäßig stark belastet wird. Nun heilen die Strukturen über Wochen aus, aber das Nervensystem bleibt vielleicht in einem übererregten Zustand, den es selbst nicht beruhigen kann. Es erinnert sich regelrecht an jede Struktur, die bei dem Unfall beteiligt und in Mitleidenschaft gerissen wurde. Es reagiert auf jede Bewegung überkritisch, um sicherzugehen, dass keine der betroffenen Strukturen erneut verletzt wird. Und im schlimmsten Fall wird es übervorsichtig und schaltet eine Fehlerinformation in jede noch so kleine Bewegung, die das System potentiell belasten könnte. Vielleicht nicht einmal permanent. Sondern immer nur latent, wenn bestimmte andere Gelenkpositionen oder gar Kombinationen von bestimmten Bewegungen oder Gelenkpositionen erreicht werden, die im neuromuskulären System sofort wieder zum „Abschalten „bestimmter Muskeln führen – der Muskel funktioniert natürlich noch und kann willentlich angesteuert werden. Aber die Fähigkeit, sich an Veränderungen anzupassen wird verlangsamt. In der Applied Kinesiology sprechen wir in diesem Fall von einem hypo-reaktiven Muskel. Oder umgangssprachlich: abgeschaltet.

Das geschieht freilich nicht nach jedem Trauma. Aber es sind dankbare Untersuchungen bei Menschen, die solch ein Trauma nach Jahren verdrängt oder vergessen haben. Menschen, die in bestimmten Situationen immer wieder dieselben Probleme bekommen, obwohl bei konventionellen Untersuchungen alles in Ordnung zu sein scheint.

Die  zu testenden Möglichkeiten sind so vielfältig, wie es der menschliche Geist erlaubt: von Nahrungsmittel-Sensibilitäten, Allergenen, alten Traumata, psychologischer oder emotionalem Stress, Gelenkfehlsfunktionen und und und…

Finden wir gemeinsam heraus, ob ich Ihnen etwas neues erzählen kann.

Sie möchten Veränderung bemerken?

Die Applied Kinesiology ist immer wieder für einen Aha-Effekt zu haben.

Die Prämisse besteht in der Annahme, dass jedes Gelenk, wenn alle beteiligten Muskeln korrekt und normoreaktiv arbeiten, sich schmerzfrei bewegt. Kommt es zu einem Problem im Bewegungsablauf, bestehen zwei Fragen: welche Muskeln sind dysreaktiv (funktionieren nicht optimal) und welche Faktoren führen zu dieser Fehlreaktion? Ihre Nervenwurzeln in der Wirbelsäule, Organe, Nährstoffe, aktive Reflexzonen, alte Verletzungen?

Da das Grundprinzip für das Sammeln der benötigten Informationen darin liegt, Muskeln zu testen, haben Sie genauso die Möglichkeit zu beobachten, wie sich im besten Fall ein auffälliges Testergebnis nach dem anderen verändert. Innerhalb von nur einer Sitzung. Und sollte es nicht zu einer erneuten Traumatisierung kommen (Fehlbelastung, Unfall etc.) wird jeder korrigierte Muskel seinen Zustand beibehalten. Es stellt sich nur die Frage, ob wir alle Auslöser finden konnten, die die Symptome Ihres Beschwerdebildes ausmachen.

Eine zweite Sitzung findet innerhalb der nächsten ein bis zwei Wochen statt. Sollten alle Muskeln ihr Korrektiv behalten, zeigt sich das in dieser zweiten Untersuchung. Je nachdem, wie sich Ihr Beschwerdebild verändert oder unverändert bestehen bleibt und wie die erneute Muskeltestung ausfällt, wird entschieden, wie weiterhin vorgegangen wird.

Nach einem Monat strebe ich eine dritte Sitzung an, die entweder bestätigt, was die Arbeitshypothese vorgab oder Sie sich Gedanken machen können, wie sehr Ihnen mein Behandlungsansatz zusagt.

Ich setze mir persönlich zum Ziel, innerhalb von drei Sitzungen ein Problembild soweit zu erfassen und zu behandeln, dass sich eine eindeutige Veränderung feststellen lässt. Von einer winzigen Nuance, die Ihnen aber Hoffnung gibt, weil das Problem sich sonst behandlungsresistent zeigt bis zur Lösung des Problems.

Alles Weitere bleibt Ihre Entscheidung: Gehen wir den Weg gemeinsam, vielleicht auch auf anderen Pfaden (z.B. Liebscher & Bracht oder Hypnose) oder nehmen Sie die Erfahrungen aus diesen Sitzungen mit zu Ihrem nächsten Behandler?

Schmerztherapie nach
Liebscher & Bracht

… Muskeln gezielt behandeln

In der Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht gehen wir von einem ähnlichen Grundkonzept aus, wie in der Applied Kinesiology: Arbeiten alle Muskeln, die ein Gelenk bedienen fehlerfrei und sind elastisch, wird der Schmerz im betroffenen Gelenk reduziert. Nur bewegt sich die Behandlung weg von systemischer Komplexität hin zu einer lokalen Behandlung von Muskeltriggerpunkten (Verhärtungen innerhalb des Muskelgewebes, die Schmerz auslösen, zum Teil auch in angrenzende Körperregionen ausstrahlend).

Um die Beweglichkeit zu erhalten oder wieder herzustellen, werden Übungen für ein Trainingsprogramm erarbeitet, das Sie selbstständig und täglich zu Hause durchführen. Wenn es sich ausschließlich um eine muskuläre „Steifigkeit“ durch zu einseitige Bewegungsmuster handelt (langes Sitzen, monoton wiederholende Bewegungsabläufe in unnatürlicher Haltung etc.), sollten Sie mittels dieses Programms und drei bis vier Sitzungen im Wochenabstand nach 6 Wochen eine eindeutige Veränderung feststellen.

Fingerzeig

Vorteile von Liebscher & Bracht

Sie sind eigenverantwortlich...

Ihnen behagt es nicht, Glück und Leid in andere Hände, als Ihre eigenen zu legen? Herzlichen Glückwunsch! Die meisten sind dazu nicht willens genug und geben Verantwortung lieber ab.

Trotzdem die vier Sitzungen darauf hinauslaufen werden, dass Sie in der jeweils ersten Hälfte Triggerpunkte auf Knochenansätzen behandeln lassen, werden Sie zur zweiten Hälfte aktiv und nehmen Ihr Schicksal in die eigene (angeleitete) Hand. Denn jetzt erhalten Sie zu jedem der behandelten Muskeln eine spezifische Übung, die in den jeweils nächsten Sitzungen immer wieder kontrolliert, verfeinert oder einfach nur gelobt werden. Und diese Übungen sind es, die bei täglichem Training dazu führen werden, dass Ihre Gelenke wieder mehr Spielraum erhalten, dass sich eingeschränkte Bewegungen wieder erweitern und unterbewusste Bewegungsmuster so wieder auf ein normales Maß programmiert werden.

Und genau darin liegt die größte Stärke von Liebscher & Bracht: dass Sie Ihre Aufgabe verstehen, annehmen dadurch relativ schnell eine Veränderung bemerken.

Eigentlich sind doch alle Menschen unterschiedlich...?

… aber trotz all unserer Unterschiede haben wir in der Regel Knie, Handgelenke, Wirbelsäulen… eben all diese anatomischen Grundlagen, die unser Aussehen so einzigartig im Tierreich macht.

Dazu kommt, dass ein Ellenbogen im natürlichen Normalfall immer von einem Muskel namens Bizeps gebeugt und von einem namens Trizeps gestreckt wird – OK, ich gebe zu, dass bei der Beugung noch einige andere Muskeln beteiligt sind, aber das ist auch be jedem Ellenbogen gleich.

Warum ist es dann so abwegig zu glauben, dass bei einer muskulären Ursache von Ellenbogenschmerz komplett andere, als die genannten Ellenbogenmuskeln verantwortlich sein sollen? Die Muskeln sind es immer, die Frage ist nur, ob die Ursache komplexer ist (also eher ein Fall für die Applied Kinesiology) oder ob ein einfaches aber gezieltes Aktivierungsprogramm reicht.

Der einfachste Weg, herauszufinden ob das so ist, ist es zu versuchen. Oder etwa nicht?

Sie suchen nach einem prinzipiellen Verständnis

… ein Verständnis, das Sie mit ein wenig Übung vielleicht sogar  auf vergleichbare Probleme an anderer Stelle übertragen könnten.

Wenn Sie sich wirklich mit einem Gefühl belohnen wollen, nicht ausschließlich von anderen abhängig zu sein (also von Therapeuten), dann bietet Ihnen die Therapie nach Liebscher & Bracht ein schönes Werkzeug: das mit mir erarbeitete Übungsprogramm funktioniert nach immer wiederkehrenden Routinen. Wenn Sie diese nicht nur nachmachen, sondern verstanden haben, ist es möglich, diese auf andere Körperbereiche zu übertragen.

Das bietet Ihnen die Möglichkeit, bei Ungereimtheit nicht sofort einen Therapeuten aufsuchen zu müssen, sondern zunächst einmal selbst zu testen, ob sich das Zieperlein verändern lässt.

Das spart Zeit und Geld: Kein Warten auf akut benötigte Termine in überfüllten Terminkalendern und im besten Fall gespartes Geld, weil Sie sich selbst helfen konnten und sich das Wehwehchen nach etwas Übung in Luft auflöst. Sie werden neugieriger und feinfühliger, für das, was Ihr Bewegungsapparat Ihnen mitzuteilen hat.

Und falls es doch komplexer als erwartet ist und die Übungen nicht zu dem erwünschten Ergebnis führen, kann ich bei einer osteopathischen/kinesiologischen Untersuchung schon einen gewissen Bereich ausschließen und wir haben mehr Zeit für Ursachen, die Sie noch nicht selbst erforschen konnten. In jedem Fall ein Gewinn.

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